Schach lernt man nicht durch Lesen.
33 Lektionen, und in jeder steht eine Stellung, in der du ziehen musst. Kein Kapitel über den Springer — der Springer steht auf dem Brett, und du bringst ihn nach c3.
Ein falscher Zug wird zurückgenommen und in einem Satz erklärt. Kein Zähler, kein Punktabzug, keine drei Versuche. Wer übt, zieht falsch — das ist der Sinn der Übung.
Fünf Kurse, in der Reihenfolge, in der man sie braucht.
Nicht alphabetisch und nicht nach Umfang. Wer die Eröffnung vor dem Matt lernt, baut Stellungen auf, die er nicht zu Ende spielen kann.
-
01
Die Figuren
Wie sich die sechs Figuren bewegen — und die drei Züge, die keiner erwartet.
11 Lektionen · Anfang
-
02
Matt setzen
Die Bilder, an denen du ein Matt erkennst, bevor du es ausgerechnet hast.
6 Lektionen · Aufbau
-
03
Taktik
Gabel, Fesselung, Spiess, Abzugsschach, Ablenkung — die fünf, die am häufigsten entscheiden.
5 Lektionen · Aufbau
-
04
Eröffnungen
Sechs Anfänge, die du wiedererkennst — und wozu sie gut sind.
7 Lektionen · Aufbau
-
05
Endspiel
Vier Regeln, die Partien entscheiden, lange nachdem die Damen vom Brett sind.
4 Lektionen · Fortgeschritten
Dazu 10 Mattaufgaben
Getrennt von den Kursen, ohne Reihenfolge. Stellungen, in denen Matt steht — manche in einem Zug, eine in zweien. Jede ist nachgerechnet: wenn du eine nicht findest, liegt es nicht an der Aufgabe.
Drei Dinge, die hier niemand verspricht.
Kein Trainer.
Niemand sieht deine Partien durch und schreibt dir, was du üben sollst. Was du bekommst, sind Lektionen, Aufgaben und ein Programm, das dir nach der Partie zeigt, wo sie kippte.
Kein Zertifikat.
Am Ende des Weges steht kein Abschluss und keine Urkunde. Es steht da, dass du durch bist — und ein Gegner, der dir jetzt wehtut.
Keine Wertungszahl.
Die Zahl neben einem Gegner ist ein Richtwert auf unserer eigenen Skala. Sie sagt nichts darüber, wie du in einem Verein abschneidest.
Ein Preis, ein Jahr, alles drin.
Der Lernweg gehört zum Zugang. Es gibt keine zweite Stufe, die man dazukauft.